Vergleichsangebote bei Umzugsunternehmen online anfordern

Vergleichsweise einfach lassen sich Angebote von Umzugsfirmen prüfen. Zu diesem Zweck ist es lediglich notwendig die Kalkulationen mit den gleichen Details anzufordern und dann anschließend abzuwägen, welche Offerte die attraktivste ist.

Gerade bei größeren Umzugsvorhaben zahlt sich der Angebotsvergleich in der Regel aus. In Städten wie Köln oder Hamburg bieten Möbelspediteure auf ausgeschriebene Umzugsvorhaben. Das kann je nach Auftragslage der Firma deutliche Preisunterschiede in der Angebotsphase bewirken. Erfahren Sie hier, auf welche Dinge man noch bei der Gegenüberstellung von Angeboten achten sollte.

Besonders bei größeren Umzugsvorhaben zahlt sich der Kostenvergleich aus.

Vergleichen ist prima, doch dann bitte gewissenhaft

Leider wird in der Möbelspeditionsbranche viel Augenwischerei betrieben. Nicht wenige Online-Versprechen locken Privatleute mit Preisnachlässen bis zu 70 Prozent. Das ist unrealistisch, bzw. kann nur mit Qualitätsabstichen einhergehen. Mit ein bisschen Glück sind in Städten wie Berlin, die ein großes Einzugsgebiet haben, Preisvorteile von 30 Prozent zu realisieren.

Allerdings sollte die Prüfung der einzelnen Angebotsposten stets gewissenhaft vorgenommen werden, da Anbieter in der Praxis durchaus nennenswerte Posten unkalkuliert lassen.

Grundsätzlich sind alle Nachtragsberechnungen ein lukratives Geschäft, darum sollte der Auftraggeber im Vorfeld alle Angebotspositionen akribisch vergleichen, damit bei der Endabrechnung keine bösen Überraschungen drohen.

Mit nur wenigen Mausklicks und Angaben lassen sich Kostenvoranschläge bei Firmen aus der Region anfordern.

Firmenangebote vergleichen und zusätzlich Festpreis aushandeln

Während der Preisvergleich von Umzugsleistungen durchaus logisch und berechtigt ist, gehen beim Feilschen und Aushandeln von Festpreisvereinbarungen die Meinungen auseinander. Letztlich muss das jeder Auftraggeber für sich entscheiden, doch bei einer Fixpreisvereinbarung ohne Vorort-Termin im Vorfeld drohen diverse Stolperfallen.

Das Interesse der Umzugsfirma steht prinzipiell preislich dem des Beauftragenden gegenüber. D.h. während der Umzugsprofi für seine Dienstleistung fair und korrekt entlohnt werden will, ist der Umziehende bestrebt den Vorgang möglichst rasch und kostengünstig über die Bühne zu bringen. Das birgt Diskussionsstoff und führt in der Umzugspraxis nicht selten zu heftigen Auseinandersetzungen oder gar rechtlichen Schritten.

Es ist sinnvoll verschiedene Angebote zu prüfen, bevor man sich für ein Dienstleistungsunternehmen entscheidet.
Angebote einholen

 

 

Keine Fixpreise aushandeln ohne vorherigen Ortstermin

Wer z. B. in Berlin nach einem besonders günstigen Umzugsdienstleister Ausschau hält, der wird mit Sicherheit in kurzer Zeit fündig. Allerdings kann die Auftragsvergabe an Billiganbieter schnell zu einer ungewollt kostspieligen Sache werden.
Beispielsweise im Schadensfall oder bei der Abrechnung, sofern der Auftraggeber nennenswerte Hindernisse oder Extraleistungen nicht benannt hat und die Umzugsfirma diese Extras nachträglich in Rechnung stellt.

Umgehen kann man diese für alle Beteiligten vergleichsweise unschöne Situation, in dem man vor der Detailkalkulation einen Umzugsberater der Firma zur Ortsbegehung bittet. Wird anschließend ein Festpreis ausgehandelt, geht selten etwas schief... oder es gibt vielleicht Nachtragspositionen, die jedoch den Blutdruck zumindest nicht auf Maximalwerte treiben.

Tipp für den Preisvergleich

Achten Sie beim Vergleich der Angebotspreise unbedingt auf die Vollständigkeit aller Angebotspositionen. Prinzipiell gilt: Je detaillierter die Kosten aufgeschlüsselt sind umso genauer ist die Kalkulation vorgenommen worden.

Gewarnt sei vor Angeboten, die aus wenigen Zeilen bestehen und den Angebotspreis nur wenig auffächern. Auftragnehmer, die im Web auf Ausschreibungen reagieren, selbst jedoch online keine Homepage und/oder keine Referenzen vorweisen können, sollte man tunlichst nicht in die engere Wahl einbeziehen.

Möbelspediteure ermitteln den Transportpreis aufgrund von Erfahrungswerten. Die Preise anzufordern ist durch das Web einfach geworden. Erste Kosteneinschätzungen liegen in der Regel nach wenigen Stunden vor.

Qualitätscheck – Hilfe bei der Beurteilung von Umzugsangeboten

Erfahren Sie hier, welche Kriterien Ihnen beim Vergleich von Umzug-Angeboten helfen.

  1. Verfügt die Umzugsfirma über eine informative und aussagekräftige Homepage?
  2. Werden auf den Webseiten Preisinformationen bereitgestellt?
  3. Finden sich online Informationen über persönliche Ansprechpartner bzw. das Team?
  4. Handelt es sich bei der Transportfirma um ein Traditionsunternehmen oder ein ist über das Firmenalter nichts in Erfahrung zu bringen?
  5. Ist die Firma an unabhängige Bewertungssysteme durch andere Kunden angeschlossen?
  6. Falls ja, wie gut sind die Bewertungen der Kunden, die mit dem Unternehmen zuvor zusammengearbeitet haben?
  7. Vergleichen Sie den Fuhrpark der Firmen, die auf Ihren Umzug bieten und einen Kostenvoranschlag abgegeben haben.
  8. Treffen Sie eine Vorauswahl und nehmen Sie telefonisch Kontakt auf. Wie sehr geht man auf Ihre Fragen und Wünsche ein?
Bei einem Wohnungswechsel sollte man die aktuellen Tarifangebote der Telekom näher unter die Lupe nehmen. Nicht selten werden am neuen Standort bessere Leistungen zu einem günstigeren Preis angeboten.
Gratis Preischeck

 

Wissenswertes rum um den Preisvergleich von Transportangeboten

  1. Ein Angebot ist immer unverbindlich und kostenfrei. Angebotseinholungen verpflichten Interessenten zu nichts.
  2. Ein Vor-Ort-Termin ist empfehlenswert, um ein „Aufmass“ vorzunehmen. Nimmt ein Kundenberater die Wohnsituation unter Augenschein, ist von einer verbindlichen und genauen Kalkulation auszugehen. Der Vorort-Termin ist ebenfalls ohne Kosten verbunden, es sei denn, es wurde im Vorfeld etwas anderes vereinbart.
  3. Merke: Angebotspreise für Privatleute werden immer inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer ausgewiesen. Im Angebot muss diese Position extra aufgeführt werden. Hingegen sind Angebotspreise für gewerbliche Kunden stets netto zu verstehen. Hier kommen die 19 Prozent also noch zusätzlich hinzu.
  4. Wird Ihr Umzugsvorhaben mit der Unterstützung anderer mitfinanziert (Arbeitgeber, Jobcenter), informieren Sie den Möbelspediteur hierüber. Aufgrund der Erfahrungswerte lassen sich bestimmte Leistungen in diesem Fall einfacher kalkulieren.
  5. Bleiben Sie fair in Ihren Preisverhandlungen. Auch im Möbeltransportwesen gilt: „Gutes Geld für gute Arbeit!“. Leider hat die Schnäppchenmentalität hier und da zur Folge das Möbelpackern während der Arbeitsstunden nicht ausreichend Verpflegung zur Verfügung gestellt wird. Auch beim Trinkgeld sollte man keine Krämermentalität an den Tag legen. Je nach Arbeitsdauer sind am Ende 30-50 Euro (pro Einsatzkraft!) fällig.

Fazit und finaler Preistipp:

Wer aus einer Handvoll ähnlicher Angebote das für ihn günstigste ermitteln möchte, sollte sich bei der Gegenüberstellung der Daten nicht nur am Preis orientieren. Umzugsvorhaben sind komplexe logistische Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund ist die Wahl einer Firma auch eine Frage von Vertrauen bzw. vom Wunsch nach Qualität geprägt.

Nicht selten befindet sich ein Anbieter unter denen, die einen Kostenvoranschlag per E-Mail zugeschickt haben, mit dem man grundsätzlich bevorzugt zusammenarbeiten möchte, doch preislich klemmt es.

Vorschlag: Nehmen Sie Kontakt mit dem Möbelspediteur auf und bringen Sie in Erfahrung, ob der Transport zu einem anderen Termin ggf. kostengünstiger realisiert werden könnte.